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Origin of biomolecular Asymmetry

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deutsche Nature Highlights, 28.3.2002


Astronomie: Aminosäuren eisgekühlt 

Der Eintrag von extraterrestrischen organischen Molekülen ist eine mögliche Alternative oder Ergänzung zur Entstehung der frühen, präbiotischen Erde. Aminosäuren wurden in verschiedenen Meteoriten entdeckt. Nach der üblichen Erklärung für ihr Vorkommen entstanden sie durch Reaktionen mit flüssigem Wasser auf größeren Himmelskörpern wie Kometen oder Asteroiden. 
Zwei voneinander unabhängige Studien befassen sich mit der Photochemie des Eises im interstellaren Raum als möglicher Quelle für Aminosäuren, die von Meteoriten transportiert werden. Unter Einwirkung von Vakuum und niedrigen Temperaturen, Bedingungen also, die man im interstellaren Raum vorfindet, entstehen Aminosäuren wie Alanin, Glycin, Serin und Prolin. Dabei werden vereiste Gemische aus bekannten 'interstellaren' Molekülen (wie zum Beispiel CO, NCN, NH3) mit ultraviolettem Licht bestrahlt. In diesem Bereich forschen Max P. Bernstein vom SETI Institute, Mountain View, Kalifornien, and Kollegen vom NASA-Ames Research Center, Moffett Field, Kalifornien, sowie U. J. Meierhenrich von der Universität Bremen, Deutschland, und Kollegen vom Centre de Biophysique Moléculaire in Orléans, Frankreich. 
Everett L. Shock von der Washington University in St Louis, Missouri, diskutiert Hintergrund und Auswirkungen dieser Arbeit in einem begleitenden News-and-Views-Artikel. 

[Nature 28. März 2002: pp401-403, 403-406]


Last updated May 2002