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Origin of biomolecular
Asymmetry
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Interview "Kein Zufallstreffer" Der Chemiker Uwe Meierhenrich postuliert einen neuen Ursprung des Lebens: Es soll per Komet gekommen sein. Focus: Wie konnte Leben mit einem Kometeneinschlag zur Erde kommen? Meierhenrich: Wir haben die Entstehung eines Kometen unter Weltallbedingungen in einer Vakuum-Apparatur nachgestellt. Am Ende des Versuchs entdeckten wir überraschenderweise einige Grundbausteine von Eiweißen auf unserem künstlichen Schweifstern. Folglich könnte ein auf die Erde gestürzter Komet unser Lebenskeim gewesen sein. Focus: Ihre Entdeckung war also ein Zufallstreffer? Meierhenrich: Ja und nein. Unser Versuch zielte zwar nicht darauf, den Ursprung des Lebens zu erforschen. Aber natürlich haben wir gezielt nach den Eiweißbausteinen gesucht.
Meierhenrich: Nein, denn für die chemischen Reaktionen ist intensives UV-Licht wichtig. Unseren Planeten umhüllte aber von Anfang an eine Atmosphäre. Diese schirmte die Erde weitgehend vor UV-Strahlung ab. Im Weltall gibt es diesen Schutzschild hingegen nicht. Uwe Meierhenrich, 35, ist Chemiker an der Universität Bremen. Er entwickelt Verfahren, um Eigenschaften von Materie im Weltall zu analysieren. Meierhenrich bereitet Materialuntersuchungen auf dem Kometen Wirtanen vor, auf dem 2011 eine Raumsonde landen soll. Uwe Meierhenrichs Forschungsschwerpunkt sind die Raumstrukturen von Aminosäuren, den Grundbausteinen von Eiweißen.
Last updated May 2002 |
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